Hawaii Teil 1 – Maui

Wir wollten hier eigentlich nicht mehr weg, so gut hat uns Maui gefallen! Sind wir jetzt aber, nach 10 Tagen auf Maui ging es vorgestern weiter nach Big Island und da uns hier zum ersten Mal auf Hawaii viel Regen die Laune etwas verdirbt, bleibt etwas Zeit den Blog zu füttern.

In San Diego vor zwei Wochen organisieren wir uns erstmal für den Trip nach Hawaii. Bus ausräumen, Bus säubern, Bus beim Volkswagen Händler zur Reparatur abgeben. Wenn wir Anfang Dezember wieder nach San Diego zurückkehren, ist das Kapitel, welches uns nun seit zwei Monaten beschäftigt, hoffentlich Geschichte! Es sieht schwer danach aus, denn gestern erreichten uns erste Bilder aus der Werkstatt.

Maui: Traumhafte Strände in allen möglichen Farben (weiße, goldene, schwarze, sogar ein roter Strand) mit Badewasser-Temperaturen, Regenwald, Vulkanlandschaften und verrückte Straßen entlang der Küste. Vor allem die „Road to Hana“ ist beeindruckend, über 54 einspurige Brücken windet sich die Straßen stundenlang an der Regenwald-Steilküste entlang. Hammer Landschaft, aber uns allen wird von den vielen Kurven im Auto schlecht.

Wir sind dann doch erstaunt wie gut Camping auf der Insel funktioniert, die ja zu 99,9% auf Resort-Urlaub ausgelegt ist. Die Camping-Infrastruktur ist recht dünn, es gibt nur eine handvoll privat geführte Campingplätze und solche in den Nationalparks. Sie liegen alle wunderschön, vor allem die Campgrounds in den Nationalparks liegen direkt an den jeweiligen Sehenswürdigkeiten, so dass wir morgens und abends ohne Rummel einen Strand oder einen Wasserfall für uns haben – genau in der Zeit, wenn sich die Hotelurlauber erst auf den Weg dorthin machen oder schon wieder zum Dinner zurückfahren müssen ;-) Bestes Beispiel ist der Black Sand Beach in Hana, unser absoluter Lieblingsstrand auf Maui. Wir haben den ganzen Strand vom Sonnenaufgang um 6 Uhr bis 10 Uhr für uns ganz alleine (der Campground liegt direkt darüber), bevor die Massen den bekannten Strand erreichen und ihn überrennen.

Die Hawaiianer sind ein sehr relaxtes und liebenswürdiges Völkchen. Mit einer Familie aus Maui mit Kindern in Marie und Emils Alter hängen wir zusammen auf einem Campingplatz ab. Ein Fotograf aus Maui nimmt Daniel nachts mit auf einen Vulkan zum Vollmond-Shooting. Die schönste Begegnung haben wir mit Dennis, der für seinen Smootie-Verkaufsstand die Früchte frisch aus seinem Garten sammelt und sie zum besten Smoothie der Welt zubereitet! Er lädt uns auch zum Frühstück am nächsten Morgen ein, natürlich wieder mit Smoothies. Da er bald Europa bereisen will („I’m single and what else should I do with my Smoothie-Money“) kommt er uns vielleicht mal besuchen.

Wir gehen hier öfters essen und kochen weniger selber, denn Lebensmittel sind auf der Insel verhältnismäßig teuer. Dafür sind die Campingplätze in den Nationalpark oft gratis. Mietwagen kosten nur 18$ pro Tag, aber die Versicherung fast das 3-fache.

Mittlerweile sind wir wie gesagt auf Big Island im Vulkan-Nationalpark und für Maui lassen wir die Bilder weiter sprechen.

3 Einträge bei “Hawaii Teil 1 – Maui

  1. Hallo ihr 4,
    Seid wir uns am Mesa Arch getroffen haben, habt ihr ja verdammt viel erlebt. Beim Lesen eurer Berichte und bestaunen eurer Fotos packt einen wie immer das Fernweh. Hawaii werden wir sicherlich erneut besuchen, geht ja offensichtlich alles auch mit Kindern. Wir wünschen Euch ein super Weihnachtsfest in Mexiko. Wer braucht schon Schnee und Kälte….Gute Fahrt und viele schöne Momente wünschen euch Claudia, Carsten und Jonte

  2. Auf Big Island kann man toll japanisch essen gehen, oder Fusion. Zu empfehlen ist auch der Rohe-Fisch-Salat: Poke. Überhaupt: Big Island ist sehr abwechslungsreich: manchmal meint man mitten im Dschungel von Thailand zu stehen, dann wieder, wenn man nach Norden fährt sieht’s aus wie in den Schottischen Highlands.

    Viel Spaß Euch – auf dem Mainland Ostküste ist momentan Land-unter wg. meterhohem Schnee!!!

    • Ja! Wir wollen hier gar nicht mehr weg.. Poke steht noch auf unserer Liste, danke! Heute Abend befolge ich den Tipp deiner Frau: Mantas nightdive. Liebe Grüße Daniel

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